Wo bleiben eigentlich die Armutsmigranten, die auf Teneriffa fast tagtäglich anlanden?

Wir schlendern auf der Promenade am Meer in Puerto de la Cruz im Norden Teneriffas entlang. Unsere Recherche hat uns hierher geführt, weil wir in den spanischen Medien lasen, dass fast täglich Migranten auf Teneriffa, wie auch auf allen anderen Kanareninseln anlanden. Etliche Tausende in diesem Jahr schon. Man fragt sich da zu Recht: Wo bleiben sie eigentlich? Etliche finden wir auf der Promenade. Fast im Meterabstand haben sie ihre Stände mit gefälschten oder billigstem Plunder aufgebaut und belästigen die Touristen. Nicht nur in Puerto de la Cruz, in allen Touristenzentren insbesondere im Süden der Insel schwärmen sie am Morgen mit Ihren Betttücher aus, die sie über den Rücken tragen und in denen sie ihren Plunder transportieren. So kann man auch schnell alles zusammenpacken, wenn Polizei im Anmarsch ist. Aber wo ist sie eigentlich, die Polizei, die die Touristen vor solchen Belästigungen schützen sollten? Weit und breit ist sie nicht zu sehen. Wir erfahren, dass sie nur zu bestimmten vorher festgelegten Zeiten, mit ihren Motorrädern die Promenade abfahren. Die Zeiten sind allseits bekannt und niemand verkauft in diesen Zeitfenstern irgendetwas Illegales hier. Wir bemühen uns um ein Gespräch mit einem Polizisten und legen uns auf die Lauer. Plötzlich packen alle „Händler“ ihren Schund zusammen und verschwinden in einer Nebenstraße. 5 Minuten später kommen zwei Polizisten auf ihren Motorrädern die Promenade entlanggefahren. Wir halten die beiden an und versuchen, ihnen einige Fragen zu stellen. Sie freuen sich wohl, dass Deutsche mit Ihnen in fast perfektem Spanisch sprechen wollen und beantworten bereitwillig unsere Fragen. Auf die Frage, ob sie nicht wüßten, dass in den Nebenstraßen die Armutsmigranten nur darauf warteten, gleich wieder hier ihren Schund anbieten zu können, sagten sie uns, das sei so gewollt. Man wolle keinen Ärger verursachen, denn die Migranten würden ohnehin innerhalb einiger Wochen aufs Festland gebracht, von wo sie sich dann auf den Weg nach Mitteleuropa und insbesondere nach Deutschland machen würden. Solange könnten sie hier ihren Plunder verkaufen. Wenn die deutschen oder englischen Touristen so dämlich seien und diese Sachen kaufen würden, sei das nicht ihr Problem. „Wir lagern die Armutsmigranten hier auf den Inseln nur zwischen und nach einigen Wochen werden sie abtransportiert und verschwinden.“ Ach so ist das also. Deshalb kommen auch 2018 wieder an die 300.000 Migranten über die verschiedensten dunklen Kanäle und über die völlig offenen Grenzen ins Wunderland Deutschland. (Siehe auch Artikel über Weil am Rhein, dort werden wir viele der schwarzen Männer wiedersehen, nur das sie bei uns keinen billigen Plunder verkaufen sondern gaaanz andere Sachen.)

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