Erst das Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat haben!

Es wird, wenn es zur großen Koalition kommt, ein Heimatministerium im Innenministerium geben, das sich um strukturschwache Regionen kümmern soll. Vorbild soll das gleichnamige Ressort in Bayern sein. Experten sehen Bedarf für ein solches Ministerium. Manche, besonders die Grünen und Linken, aber auch Teile der SPD finden immer noch, dass Heimat einen schlechten Beigeschmack hat. Das Projekt Europa und Multikulti galt lange als das ideale Bild der Lebenswirklichkeit, die es galt anzustreben. Mischmasch der Kulturen, die eigene Kultur soll verschwinden, so sehen es die Gegner eines moderen Heimatbegriffs. Eine spezifisch deutsche Kultur sei „jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar“, schrieb die Integrationsbeauftragte Özoğuz in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel. Eine ungeheuerliche Behauptung, mit der sie sich ins völlige Abseits manövrierte.

In den letzten Jahren gibt es jedoch allenthalben geradezu eine Sehnsucht nach Heimat. Machen wir Urlaub im Erzgebirge, in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen, werben die Hotels mit Lebensmitteln aus der Region. Regionalität ist das, was den Begriff Heimat umschreibt. Heimat ist ein Ort, wo man sich wohlfühlt, wo man seine Wurzeln hat. Und Heimat wächst und gedeiht besonders dort, wo man sich kennt, auf dem Lande und nicht so sehr in der anonymen Großstadt. Daher wird immer wieder von besser gelingender Integration von Migranten in ländlichen Regionen berichtet und nicht in den Städten, die riesigen Molochen gleichen und in denen individuelle Unterscheidbarkeit fehlt. Machen wir also den Begriff Heimat nicht verächtlich. Heimat braucht der Mensch, einen Ort, ein Nest, in dem er sich sicher und behütet fühlt. Deutschland ist unsere Heimat. Hier wollen wir uns sicher und geborgen fühlen und dafür hat die Politik zu sorgen, die in den letzten Jahren den Menschen dieses Gefühl der Sicherheit genommen hat. Wer Angst hat, sagte die frühere Bischöfin Käßmann, solle in die Kirche gehen und beten. Einen dämlicheren Spruch hätte sie kaum sagen können. Die Dänen haben den Begriff „Hygge“, der ein Kernbestandteil der dänischen Tradition ist. Im Wesentlichen ist „Hygge“ eine gemütliche, herzliche Atmosphäre, in der man das Gute des Lebens mit netten Leuten zusammen genießt. Das warme Licht der Kerzen ist „Hygge“. Freunde und Familie gehören auch zur „Hygge“. Und nicht zu vergessen das Essen und Trinke. Lassen wir uns Heimat und Gemütlichkeit nicht von linken und grünen Spinnern madig machen!

 

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